Ski Revival die Zweite

Wieder in Tirol, diesmal im Pillerseetal, nicht auf ‘nem Gletscher, sondern in einem dennoch ebenso schönen Pistengebiet, der Steinplatte.

Um uns herum scheint man im Schnee zu ersticken, hier zeigt sich die weiße Pracht eher zurückhaltend.

Tirol präsentiert sich hier von der schönsten Seite, so dass Wintermuffel wie ich, friedlich gestimmt sind: Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, milde Temperaturen und ausreichend Schnee, um die Ski zu fahren.

Nach dem Wiedereinsteiger Wochenende mit Astrid unter Bettys wachenden Augen, bin ich frohen Mutes auch hier in den Lift gestiegen. Es ging auf die blaue Piste, wo ich dann auch auch mit “roten” Teilstücken konfrontiert wurde.  Zur Anstrengung paarte sich auch etwas Angstschweiß, da die Pisten des am ersten Tag angesteuerten Skigebiets in St. Jakob, mitunter deutlich schmaler waren als am Stubaier Gletscher und der Schnee sich zusätlich ganz anders unter den Skiern anfühlte. Aber ich habe es geschafft, die Piste ohne größere Kontrollverluste herunterzukommen, auch wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle Betty, unsere tolle Skilehrerin, herbeigewünscht habe.

Der Zweite Skitag führte mich auf die Steinplatte und hier waren die Pisten nach meinem Geschmack, breit, lang, mit überwiegend lockerem Schnee, so dass man entspannt bogenfahrend die Berge genießen konnte.

Ohne den Einsteigerkurs vor zwei Wochen, wäre ich hier keinen Berg herunter gekommen, bzw. bestimmt nicht ohne Blessuren und nicht auf zwei Skiern.

Durchs Ski fahren, kann ich mich sogar etwas mit dem Winter arrangieren, und in den Pausen der sportlichen Betätigung, kann man hervorragend in der Sonne sitzend, mit einem Heißgetränk, die Berge genießen.

Wirklich schee ;-)

Foto

 



 Aiga am 05.02.2014  

Rückkehr

Aus einem Bergdorf nach Berlin zurückzukommen – es könnte kein stärkerer Kontrast sein.
Heute vor genau einer Woche war die Rückkehr aus Kärnten und immer wieder haben sich die Erinnerungen an die Momente auf der Piste in den Berliner Alltag eingeschlichen. Vor allem der Gedanke, diesen Winter noch einmal Schizufahren.
Weil ich feststellen mußte, dass Schiurlaub einfacher ist, als ich dachte.
Gefallen haben mir die überraschend günstigen Preise für das Mieten der Schiausrüstung. Der damit einhergehende Zugriff auf die immer neueste Generation von Schiern, fachmännisch gewartet. Abzuholen und abzugeben bei der Talstation, bei der man sich gerade befindet. Ganz zu schweigen vom erfreulichen Vorteil des reduzierten Reisegepäcks.
Vor Ort das unkomplizierte Pendeln von Talstation zu Talstation im kostenlosen Bustransfer.
 …
Am beeindruckendsten aber war die Idee der St. Oswalder, fast alle touristischen Betriebe des Dorfes zu einem gemeinsamen Unternehmen zusammenzuschließen – die „Doaswalder“.
Dieses Miteinander unter dem Motto „ein Dorf baut auf die Freundschaft“, damit der Gast die größte Wahlfreiheit hat.


 Petra am 27.01.2014  

Wer hat’s erfunden?

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Am letzten Tag haben wir das Landesskimuseum in Werfenweng besucht. Dank der interessanten Führung wissen wir nun, wie das mit der Geschichte des Skifahrens ist. Und es waren junge Österreicher, die die ersten Snowboards entwickelt haben!



 Roman am 20.01.2014  

Salzburg

Kurz vor dem Abflug haben wir es doch noch in die Stadt geschafft – dank Matthias’ spontanem Einsatz als Chauffeur und Stadtführer! Hier einige Eindrücke – den grauen Himmel muss man sich einfach wegdenken.

Salzburg ist wirklich schön und mit Sicherheit bei einem längeren Urlaub eine gute Abwechslung zum Skifahren oder Schneeschuh-Wandern.

Es war ein fantastisches Wochenende und Salzburg und Werfenweng werden uns mit Sicherheit wieder sehen!



 Eva am 20.01.2014  

Hier die letzten Impressionen von unserem Wochenende aus Neustift



 Astrid am 20.01.2014  

Nachhaltig!

Geniales Konzept: in Werfenweng kann man für einen einmaligen Beitrag jederzeit ein Elektroauto mieten oder sich vom Shuttle Service fahren lassen (sanfte Mobilität!)

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 Eva am 20.01.2014  

Ski heil – Teil 2

Nachdem wir uns nach längerem Anstellen an der Gondelbahn ( wg. starken Windes stand die Gamsgartenbahn still) auf die Piste vorgearbeitet hatten, ging unser Trainingscamp gleich weiter.

Plan für heute war die erste große Abfahrt – aber zum Aufwärmen ging es zunächst erstmal auf die Murmelebahn. Das war auch gut so, denn mit Neuschnee unter den Brettern und plötzlich auftauchenden kleinen Hügeln fuhr es sich leider zunächst nicht so gut wie gestern und ich hatte doch das eine und andere mal ungewollten Schneekontakt!

Aber dank meiner Betty bekam ich doch die Kurve und wir wagten es : Daunfernerpiste!

Großer und warmer Sessellift – gefühlt hoch bis in die Wolken!

Oben hatten wir dann die Wahl zwischen Profi und Seniorenabfahrt.  Da wir die Cracks ja nicht in den Schatten stellen wollten, entschieden wir uns für die Piste mit 50+

Es war eine laaaange Abfahrt die deutlich mehr Konzentration und Ausdauer verlangte als die Murmelebahn.

Aber wir haben es geschafft und sind immer noch hochmotiviert und skibegeistert!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 Astrid am 20.01.2014  

Tischbekanntschaften

Das wird der letzte Eintrag vor der morgigen Abreise.

Wir kommen gerade vom Essen beim „Bauernwirt Steakalm“, ein Restaurant, das in unser Feriendorf Kirchleitn eingebunden ist.

Dort habe ich das beste Steak und die wohlschmeckendsten Kartoffeln meines Lebens gegessen – milder kann ich es nicht formulieren. Das Fleisch kommt von Kärntner Rindern und unterliegt einer sorgfältigen Behandlung, bevor es in der Pfanne landet. Die Kartoffeln wurden in einem Heunest gebacken.

Dass Essen so wunderbar sein kann.

Bald kamen wir mit einem deutschen Pärchen am Nebentisch ins Gespräch, das hier seit letztem Samstag seine Schiferien verbringt. Wir tauschten unsere Erfahrungen aus und es dauerte nicht lange, bis der Mann sein Smartphone zückte und uns seine Pistenbilder präsentierte.

Das fand ich im ersten Moment ein bisschen bösartig, konnte aber nicht nein sagen, als er mir sein bestes Bild „gerne per Bluetooth“ auf mein Handy übertragen wollte. „Damit wir wissen, was wir die letzten Tage alles nicht gesehen haben.“

Das wäre ja auch ein guter Grund, wieder zu kommen, meinte er.

Da hat er Recht und hier sein Bild, dessen Rechte er mir auch gleich großzügig übertragen hat:

 

Die Nockberge im Sonnenlicht



 Petra am 19.01.2014  

Was geht es uns gut!

Die hohen Erwartungen, die der nette Empfang und das hervorragende Essen am Freitag in uns geweckt hatten, wurden  auch gestern und heute voll und ganz erfüllt. Wir wurden im erst vor einem Jahr eröffneten Travel Charme Bergresort Werfenweng fantastisch umsorgt und  verwöhnt. Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Kleiner und Frau Trinker für die wunderbare Betreuung!

 

 

Wie auf Wolken…

Auf wärmste Empfehlung hin habe ich mich am Abend in die “Cloud 9″ gewagt, zur “ganzheitlichen Tiefenentspannung”: 25 Minuten bin ich mit geschlossenen Augen bei Klanginstallation, sanftem Geschaukel und Farbwechsel vor mich hin geschwebt – ein Erlebnis! Danach noch ein paar Runden im hauseigenen Außen-Pool, gefolgt von faulem Herumliegen im Whirpool (ebenfalls draußen) und einem Tee mit warmem Nackenkissen in den gemütlichen Spa-Sesseln – Entspannung pur! Nach ein paar Stunden auf Skiern gibt es wohl kaum etwas Besseres…



 Eva am 19.01.2014  

Skikurs – Tag 2

Der Muskelkater Check am Morgen konnte erfreulicherweise mit einer guten Bilanz abgeschlossen werden: Leichte Verspannungen im Rücken und spürbare Waden waren durchaus erträglich.

Durch ein unglaublich leckeres Frühstück gestärkt, ging es dann auf zum Gletscher, wo unsere Euphorie erstmal einen kleinen Dämpfer erhalten hat, denn ein Teil der Gamsgarten Gondel Bahn war wegen des starken Windes gesperrt.

Über eine Ausweichbahn kamen wir dann doch an der Skischulstation an, wo wir bereits von unserer wunderbaren Skilehrerin Betty erwartet wurden.

Schwups die Skier untergeschnallt, ging es auch gleich zur Murmele Bahn und rauf auf den Berg.

Neuschnee, diffuses Licht, Nebel stellten uns heute vor ganz neue fahrerische Herausforderungen, denen wir uns jedoch heldenhaft stellten. Es folgte das Bezwingen der Daunferner Abfahrt.

Der restliche Tag verlief ähnlich wie gestern, Kaffee-Päuschen, Piste rocken, Kaffee-Päuschen, dazu konzentriertes Lernen, lachen auf der Piste und nette Schwätzchen im beheizten (!) Sessellift: großartig.

Wieder im Hotel gelandet, rief die Sauna wieder gaaaanz laut nach mir. Diesmal erforschte ich den Erwachsenenbereich und war sprachlos, weil Sauna und Ruheraum einfach so toll waren. Sowohl aus der Sauna, als auch aus dem Ruheraum, kann man von der Liege aus einen wunderschönen Blick auf die Berge werfen. Eigentlich wollte ich da gar nicht mehr weg….aber das leckere Abendessen stand ja noch in Aussicht ;-)

Also wieder runter zu Astrid, dann ins Restaurant …. und dann ab in den physischen und psychischen stand by modus….wieder geht ein wunderbarer Tag zu Ende!

Fazit: der Kauf der Sturmhaube hat sich gelohnt, Astrids Sockenkauf nicht, Betty hat uns wieder vieles beigebracht und wir werden auf jeden Fall wieder Ski fahren: mission accomplished!

 



 Aiga am 19.01.2014